MYANMAR (Burma) 🇲🇲

Route:

Yangon —> 11 h Nachtbus —> Inle Lake —> 10h Minivan —> Hsipaw —> 11,5h Zug —> Mandalay —> 7h Minivan —> Bagan —> 9h Minivan —> Pyay —> 12,5h Minivan —> Ngapali Beach—> 2,5h Flug —> Yangon

Wer nach Myanmar reisen möchte, braucht entweder EXTREM viel Zeit oder muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Land ist an sich sehr günstig, aber die Inlandsflüge extrem teuer. Daher bin ich auf Bus und Bahn umgestiegen, welches den Nachteil hat, dass man einfach immer einen ganzen Reisetag einplanen muss um von A nach B zu kommen. Die erste Busfahrt war die luxuriöseste und hat mich etwas verwöhnt. Dann wurde es eigentlich immer schlimmer… am schlimmsten sind die „local“ Busse, die einfach überall halten um Leute ein- oder abzuladen, irgendwelche geladenen Gegenstände/Essen einsammeln oder abladen oder der Fahrer schlichtweg ein Nickerchen machen muss.

Ich hab mir leider nicht die Beste Reiszeit für Myanmar ausgesucht, aber ich wusste das irgendwann Mitte Mai die Regenzeit beginnen würde und dann wäre erst wieder ab November die Hochsaison gestartet und so lange wollte ich nicht warten. Also beschloss ich, trotz der extremen Temperaturen (immer um die 36-40 Grad und extrem schwül) herzukommen.

Dies hatte natürlich auch seine Vor-und Nachteile. Abgesehen von den hohen, kaum auszuhaltenen Temperaturen, sind auch weniger Touristen unterwegs…was den Vorteil hatte, dass ich der einzige „celebrity“ in den Tempeln war 😂

Nachteil: es kann auch langweilig werden, weil man kaum Leute kennenlernt oder einfach mal die einzige im Hostel ist.

Dadurch das Myanmar noch eines der wenigen Länder ist, was noch nicht vom Massen-Tourismus „zerstört“ worden ist, sieht man noch sehr viel vom ursprünglichen Burma/Myanmar. Aber auch hier merkt man bereits das dieses Land im Umschwung ist. Von den westlichen Shoppingscenter bishin zu KFC, Burger King etc. und auf der anderen Straßenseite ist noch der local market und die Straßenverkäufer, die ihre frittierten Sachen an den Mann bringen wollen.

Allgemein war ich leider überhaupt nicht begeistert von der burmesischen Küche. Ich bin eigentlich immer ein großer Fan davon das lokale Essen in dem jeweiligen Land zu essen und auch das Essen von den „Straßenküchen“ zu probieren, nur leider hat mir die burmesische Küche überhaupt nicht zugesagt.

Die Menschen hier sind alle so freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend was das reisen sehr angenehm gemacht hat. Klar wird man auch mal angestarrt oder es werden heimlich Selfie‘s mit mir im Hintergrund gemacht, weil man als Weiße hier immer noch eine Seltenheit ist, aber daran gewöhnt man sich irgendwann 😅.

Auch als allein reisende Frau habe ich mich keine Sekunde unwohl gefühlt oder Angst gehabt. Selbst im Zug wo fast nur Männer waren, haben sie mir eher noch meine Sachen hinterher getragen wenn ich was vergessen hatte oder wollten eigentlich immer nur ein Foto mit der weißen, „großen“, „blonden“ Frau 😅

Am besten gefallen von meinen 7 Stops in Myanmar hat mir Bagan! Die „historische Königsstadt in Myanmar mit über 2.000 erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein“ (Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bagan). Dort kann man sich einfach einen Roller mieten (für ca. 1,30€ am Tag!) und selbst die Gegend erkunden. Die bekannten Bilder die man von Google kennt, auf welchem die Heißluftballons über Bagan zu sehen sind, kann ich euch leider nicht bieten, denn die Saison für die Ballons hat leider 3 Wochen bevor ich hier war geendet.

Typische Dinge für Myanmar:

-barfuß!!! Man musste in jedem Tempel, selbst wenn der auf einem Berg war und der Weg dorthin noch ne Stunde dauerte, seine Schuhe ausziehen. Egal ob man ins Hostel oder einen Laden gegangen ist: Schuhe aus!

-Männer laufen in Röcken rum. Diese nennen sie hier „Longyi“. Es ist ein Wickelrock, der einfach als Hose „gebunden“ wird falls sie darin mal baden oder Volleyball/Fußball spielen ☺️ oder es wird als Handtuch genutzt. Er ist vielseitig einsetzbar 😀

-Jeder hat diese gelb-weißliche Paste im Gesicht und ich fragte mich was das ist. Sie nennen es „Thanaka“. Diese Paste besteht aus fein geriebener Baumrinde. Sie benutzen es als Sonnenschutz und auch Make-up. Auf einer Tour in Bagan wurde uns erzählt das wenn Kinder ohne Thanaka zur Schule kamen, galten sie als Zigeuner

-„only one?“ diese Frage bekam ich tatsächlich öfter zu hören, hauptsächlich von Männern, die es kaum verstehen konnten das eine Frau alleine reist 😅

-goldene Pagodas! Soweit das Auge reicht. Ich liebe diese Pagoden!

Ausgaben für Myanmar (26 Tage)

Flüge: 72,99€ (ein Innlandsflug)

Visum: 45,37€

Unterkünfte: 206,10€

Transport: 95,57€

Essen: 162€

…plus sonstiges (Eintritt bei Tempeln / Guides, Handy-Sim Karte, shopping etc etc) bin ich bei insgesamt ca. 840€

NEXT STOP: THAILAND 🇹🇭(dort bekomme ich dann auch das erste Mal Besuch aus Deutschland! Darauf freu ich mich schon!)

Meine lieblings-Pagoda gleich in Yangon: Shwedagon Pagoda! Einfach nur gigantisch schönStreets of Yangon:Inle LakeZug von Hsipaw nach MandalayGoteik Viadukt – höhste Brücke in Myanmar und größte Eisenbahn-Bockbrücke der Welt zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung 1990MandalayU-Bein-Brücke (Mandalay): 1,2 Kilometer lange Brücke wurde um 1850 erbaut und gilt als älteste und längste Teakholz-Brücke der WeltBaganbestes Foto von Bagan!!SonnenaufgangNgapali Beachletzter Tag in Yangon

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